Interviewfragen für Kommunikationsmanager, mit ausgearbeiteten Antworten

Fünfzehn Fragen, auf die Vorstellungsgespräche für Kommunikationsmanager immer wieder zurückkommen, für den Kommunikationsreferenten auf dem Weg nach oben, den Kommunikationsmanager und den Senior Communications Manager auf dem Weg zum Head of Communications. Zu jeder: worauf der Interviewer achtet, eine kurze Antwort, die ausführliche Antwort in einfachen Worten, eine schwache Antwort, die du vermeiden solltest, und eine typische Nachfrage.

Inhalt
  1. So nutzt du diese Fragen
  2. Was ein Kommunikationsmanager können muss
  3. Presse, Journalisten und Sprecher
  4. Krise, Indiskretionen und Gerüchte
  5. Interne Kommunikation und Veränderung
  6. Führungskräfte, Freigaben, Kennzahlen und KI
  7. Runden für erfahrene Kommunikationsmanager
  8. Dein Lebenslauf für diese Fragen
  9. Das Wichtigste
  10. Häufige Fragen
  11. Mehr zu diesem Beruf

So nutzt du diese Fragen

Die meisten Runden enthalten eine Schreibaufgabe, etwa eine kurze Pressemitteilung oder eine Nachricht an die Beschäftigten aus einer Reihe von Fakten, und viele ein Rollenspiel zu einer Krise, bei dem das Telefon klingelt. Übe beides gegen die Uhr. Erzähl bei den anderen Fragen eine echte Geschichte aus deiner Arbeit, deinen Teil daran und was folgte, ohne vertrauliche Einzelheiten.

Was ein Kommunikationsmanager können muss

  • Draußen: Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitWissen, welche Journalisten über dein Feld schreiben, ihnen eine echte Geschichte anbieten und ihre Fragen schnell und genau beantworten., die Journalisten deines Felds und wie eine Redaktion arbeitet.
  • Drinnen: interne KommunikationDen Beschäftigten sagen, was sich ändert und warum, bevor sie es woanders lesen, in Kanälen, die sie wirklich nutzen. bei Veränderungen und die Kanäle, die Beschäftigte wirklich lesen.
  • Wenn etwas schiefgeht: KrisenkommunikationEinen Plan, ein Team und erste Stellungnahmen bereithaben, bevor etwas schiefgeht, und sie aktuell halten., mit einem Plan, Rollen und fertigen ersten Stellungnahmen.
  • Jeden Tag: ContentArtikel, Posts und Geschichten schreiben, die Menschen außerhalb der Firma lesen und teilen wollen., Social MediaDie Kanäle der Firma führen, auf Kommentare antworten und früh merken, wenn ein Thema zu kippen beginnt. und Führungskräfte auf Auftritte vorbereitenEine Führungskraft auf eine Rede, ein Interview oder eine Mitarbeiterversammlung vorbereiten und dem Vorstand einen Plan vorstellen..

Anzeigen nennen die Werkzeuge gleichrangig nebeneinander, und keines ist überall Pflicht: Cision, Meltwater und Talkwalker für Medienbeobachtung und Kontakte zu Journalisten, SharePoint oder Staffbase für das Intranet und die eigenen Werkzeuge der sozialen Netzwerke für die Kanäle der Firma. Interviewer interessiert mehr, was du aus der Medienbeobachtung gelernt hast, als das Werkzeug.

Presse, Journalisten und Sprecher

Hier sind die Fakten einer Meldung. Wie machst du daraus eine Pressemitteilung, die ein Journalist liest?

Worauf sie achten: ein Gespür für Nachrichten und klares Schreiben.

Kurze Antwort: „Ich suche die eine Tatsache, die für die Leser der Zielmedien zählt, stelle sie in die Überschrift und den ersten Satz, füge ein Zitat hinzu, das etwas Neues sagt, und halte den Rest kurz. Zwei oder drei Kernbotschaften, die Punkte, die jeder Leser mitnehmen soll, reichen. Dann prüfe ich jede Zahl mit ihrem Verantwortlichen.“

Die ausführliche Antwort: Schreib für die Leser des Journalisten, nicht für den Vorstand. Gib einen Kontakt an, der noch am selben Tag antwortet, und Bilder, die die Medien nutzen können.

Schwache Antwort: „Ich beschreibe zuerst die Geschichte der Firma.“ Nachfrage: „Der Geschäftsführer will drei weitere Absätze zur Strategie.“ Sag, wie du damit umgehst.

Wie baust du Beziehungen zu Journalisten auf und hältst sie?

Worauf sie achten: Respekt dafür, wie Redaktionen arbeiten.

Kurze Antwort: „Ich lese, was jeder Journalist schreibt, biete Geschichten an, die zu seinem Feld passen, antworte schnell und genau und führe ihn nie in die Irre. Wenn ich etwas nicht sagen kann, sage ich, dass ich es nicht sagen kann, statt eine Antwort zu erfinden.“

Die ausführliche Antwort: Halte eine kurze, aktuelle Kontaktliste, und nutze Sperrfristen, vereinbarte Zeitpunkte, vor denen eine Geschichte nicht erscheint, nur wenn beide Seiten davon etwas haben.

Schwache Antwort: „Ich schicke jede Mitteilung an jeden Journalisten auf der Liste.“ Nachfrage: „Ein Journalist veröffentlicht eine Geschichte vor dem Ende der Sperrfrist.“ Sag, was du tust.

Wie bereitest du einen Pressesprecher oder eine Führungskraft auf ein schwieriges Interview vor?

Worauf sie achten: praktisches Medientraining.

Kurze Antwort: „Medientraining heißt, das Interview zu üben, bevor es stattfindet. Ich baue ein Message House, die Hauptbotschaft mit drei stützenden Punkten und ihren Belegen, liste die schwierigsten Fragen auf und probe mit jemandem, der den Journalisten spielt, bis die Antworten kurz und ehrlich sind.“

Die ausführliche Antwort: Vereinbart vorher die Grenzen, was gesagt werden kann und was nicht und warum, und schaut euch die Aufnahme danach gemeinsam an.

Schwache Antwort: „Ich gebe ihnen eine Liste mit Sätzen zum Wiederholen.“ Nachfrage: „Die Führungskraft weicht live im Radio vom Plan ab.“ Sag, was du als Nächstes tust.

Krise, Indiskretionen und Gerüchte

Ein Problem mit einem Produkt landet an einem Freitagabend in den sozialen Medien. Führ mich durch deine ersten Stunden der Krisenkommunikation.

Worauf sie achten: eine ruhige Reihenfolge der Schritte.

Kurze Antwort: „Ich sammle die Fakten mit den Leuten, denen das Problem gehört, rufe den Krisenstab zusammen und veröffentliche ein Holding Statement, eine kurze erste Stellungnahme, die sagt, was wir wissen, was wir tun und wann wir mehr sagen. Dann halte ich Beschäftigte, Kunden und Presse in einem festen Rhythmus auf dem Laufenden.“

Die ausführliche Antwort: Sicherheit und die Betroffenen kommen zuerst, der Ruf danach. Rate nie Fakten; korrigiere schnell, wenn sich etwas als falsch herausstellt.

Schwache Antwort: „Wir warten, bis wir alles wissen.“ Nachfrage: „Die Rechtsabteilung will gar nichts sagen.“ Sag, wie du berätst.

Eine vertrauliche Nachricht gelangt vor deiner Ankündigung an einen Journalisten. Was tust du?

Worauf sie achten: Tempo und Ehrlichkeit unter Druck.

Kurze Antwort: „Ich kläre mit den Verantwortlichen, was stimmt, entscheide mit ihnen, ob wir die Ankündigung vorziehen, und sorge dafür, dass die Beschäftigten es von uns hören, nicht aus der Presse. Dem Journalisten sage ich ehrlich, was ich bestätigen kann.“

Die ausführliche Antwort: Bei einer börsennotierten Firma kann ein Leck von Insiderinformationen eine sofortige Veröffentlichung erzwingen, also entscheiden Investor Relations und Rechtsabteilung mit dir. Such danach in Ruhe nach der Ursache des Lecks.

Schwache Antwort: „Wir dementieren bis zum offiziellen Termin.“ Nachfrage: „Die Beschäftigten sind wütend, dass sie es in der Zeitung gelesen haben.“ Sag, was du ihnen schreibst.

Wie entscheidest du, ob ein negativer Post oder ein Gerücht eine öffentliche Antwort braucht?

Worauf sie achten: Urteilsvermögen in den sozialen Medien.

Kurze Antwort: „Ich schaue, wer es sagt, wie schnell es sich verbreitet, ob es stimmt und ob Menschen, die uns wichtig sind, es sehen. Eine falsche Tatsache, die sich verbreitet, bekommt eine kurze, ruhige Richtigstellung; ein einzelner wütender Post meist eine private Antwort oder keine.“

Die ausführliche Antwort: Werkzeuge zur Medienbeobachtung zeigen Reichweite und Tonalität; ein Mensch liest die echten Posts. Vereinbare vorher, wer antworten darf und wie schnell.

Schwache Antwort: „Wir löschen kritische Kommentare.“ Nachfrage: „Ein bekannter Account wiederholt das Gerücht.“ Sag, was sich ändert.

Interne Kommunikation und Veränderung

Wie würdest du eine Umstrukturierung oder eine andere große Veränderung den Beschäftigten vermitteln?

Worauf sie achten: interne Kommunikation, die Menschen respektiert.

Kurze Antwort: „Die Führungskräfte hören es zuerst und bekommen Antworten auf die Fragen, die man ihnen stellen wird; dann hören es alle Beschäftigten zur selben Zeit, von einer Führungskraft, persönlich oder live, mit einer schriftlichen Nachricht und einer Seite mit Fragen und Antworten im Intranet. Danach sammle ich die Fragen, die zurückkommen, und beantworte sie offen.“

Die ausführliche Antwort: In Deutschland muss der Betriebsrat oft unterrichtet oder beteiligt werden, bevor die Beschäftigten es erfahren, also wird die Reihenfolge mit HR und Rechtsabteilung abgestimmt. Lass die Beschäftigten es nie aus der Presse erfahren.

Schwache Antwort: „Wir schicken am Freitagnachmittag eine E-Mail.“ Nachfrage: „Die Hälfte der Leute arbeitet in Werken ohne E-Mail.“ Sag, wie du sie erreichst.

Die Beschäftigten lesen das Intranet nicht. Wie bringst du die internen Kanäle in Ordnung?

Worauf sie achten: zuhören, bevor du veröffentlichst.

Kurze Antwort: „Ich frage die Beschäftigten, woher sie heute ihre Neuigkeiten bekommen, schaue, was gelesen wird und was nicht, streiche, was niemand braucht, und bringe die wenigen wichtigen Dinge dorthin, wo die Menschen schon sind: in Teambesprechungen, eine App fürs Handy oder Bildschirme in der Kantine.“

Die ausführliche Antwort: Ein Intranet ist die interne Website der Firma; es funktioniert, wenn es Alltagsfragen beantwortet, nicht nur, wenn es Neuigkeiten verkündet. Gib den Führungskräften jede Woche eine kurze Zusammenfassung zum Weitergeben.

Schwache Antwort: „Wir posten öfter.“ Nachfrage: „Jede Abteilung will ihre Nachricht auf der Startseite.“ Sag, wie du entscheidest.

Wie unterstützt du Employer Branding und Recruiting, ohne falsche Versprechen zu machen?

Worauf sie achten: ehrliche Geschichten, die HR helfen.

Kurze Antwort: „Die Arbeitgebermarke ist das, was Menschen denken, wie es ist, hier zu arbeiten. Ich erzähle echte Geschichten von Beschäftigten mit ihrer Einwilligung, zeige die Arbeit, wie sie ist, und stimme die Botschaften mit HR ab, damit Recruiter und Posts dasselbe sagen.“

Die ausführliche Antwort: Fotos und Namen von Beschäftigten sind Personendaten, also werden die Einwilligung und die Dauer, für die Material genutzt wird, vorher vereinbart.

Schwache Antwort: „Wir sagen, wir sind eine Familie.“ Nachfrage: „Eine Bewertungsseite zeigt viele unzufriedene Beschäftigte.“ Sag, was du tust.

Führungskräfte, Freigaben, Kennzahlen und KI

Wie schreibst du eine Rede für eine Führungskraft, die sehr wenig Zeit hat?

Worauf sie achten: eine Art, mit Führungskräften zu arbeiten.

Kurze Antwort: „Ich bitte um zwanzig Minuten, um zu hören, wie sie spricht und was das Publikum danach tun soll, schreibe eine Idee mit einer Geschichte und lese sie laut, bevor sie es tut. Ich halte sie so kurz, dass sie sich natürlich sprechen lässt.“

Die ausführliche Antwort: Führ eine Sammlung ihrer Formulierungen und Beispiele. Probt einmal, wenn es irgend geht; einer Rede, die nie laut gesprochen wurde, merkt man es an.

Schwache Antwort: „Ich schreibe einen ganzen Text und schicke ihn am Abend davor.“ Nachfrage: „Die Führungskraft schreibt ihn in Folien um.“ Sag, wie du reagierst.

Fünf Leute müssen eine Stellungnahme freigeben, und es dauert drei Tage. Wie beschleunigst du die Freigabe?

Worauf sie achten: ein Ablauf, ohne Sicherheit zu verlieren.

Kurze Antwort: „Ich vereinbare vorher, wer was freigibt: Fakten ihr Verantwortlicher, rechtliche Risiken die Rechtsabteilung, den Ton die Kommunikation, und eine Person entscheidet am Ende. Routinemeldungen bekommen einen schnellen Weg; Stellungnahmen in der Krise vorab freigegebene Vorlagen.“

Die ausführliche Antwort: Schreib die Regeln auf, halte die Zahl der Freigebenden klein und gib ihnen Fristen. Miss, wie lange Freigaben dauern, und zeig es.

Schwache Antwort: „Ich veröffentliche und frage hinterher.“ Nachfrage: „Die Rechtsabteilung besteht darauf, alles zu lesen.“ Sag, was du anbietest.

Wie misst du, ob Kommunikation wirkt?

Worauf sie achten: ehrliche Kennzahlen, keine Mengen.

Kurze Antwort: „Ich vereinbare zuerst das Ziel und messe dann, was dazu passt: Berichte in den Medien, die unser Publikum liest, ihre Tonalität und unseren Share of Voice, wie oft wir im Vergleich zu Wettbewerbern genannt werden; bei interner Arbeit, ob die Beschäftigten die Veränderung kennen und verstehen, aus kurzen Umfragen.“

Die ausführliche Antwort: Zähl keine Clippings und rechne keinen Anzeigenwert von Artikeln aus. Zeig jedes Quartal wenige Kennzahlen und was du ihretwegen geändert hast.

Schwache Antwort: „Wir hatten fünfhundert Artikel.“ Nachfrage: „Die Berichterstattung stieg, aber die Tonalität wurde negativ.“ Sag, was das bedeutet.

Wie nutzt du KI-Werkzeuge in der Kommunikation, und wo hörst du auf?

Worauf sie achten: nützlicher und sorgfältiger Einsatz.

Kurze Antwort: „Ich nutze sie für Entwürfe, Zusammenfassungen der Berichterstattung und Übersetzungen und prüfe jede Tatsache und jedes Zitat von Hand. Vertrauliche oder Insiderinformationen gebe ich nie in ein Werkzeug, das die Firma nicht freigegeben hat, und ein Mensch gibt alles frei, was veröffentlicht wird.“

Die ausführliche Antwort: Vereinbare Regeln mit Rechtsabteilung und IT, und sag offen, wo KI genutzt wurde, wenn Leser erwarten würden, es zu erfahren.

Schwache Antwort: „Unsere Pressemitteilungen schreibt jetzt die KI.“ Nachfrage: „Ein Entwurf enthält ein Zitat, das niemand gesagt hat.“ Sag, was dir das zeigt.

Runden für erfahrene Kommunikationsmanager

Wie gehst du als Senior Communications Manager oder Head of Communications einer börsennotierten Firma mit einer Ad-hoc-Mitteilung um, einer Nachricht, die den Aktienkurs bewegen könnte?

Worauf sie achten: wissen, wo die Regeln gelten, und die Zusammenarbeit mit Investor Relations.

Kurze Antwort: „Insiderinformationen werden zuerst über den offiziellen Kanal und an alle Anleger zugleich veröffentlicht, dann folgen Presse und Beschäftigte am selben Tag. In der EU ist das die Ad-hoc-Publizität nach der Marktmissbrauchsverordnung; anderswo gibt es ähnliche Regeln, und ich stimme die Reihenfolge vor dem Tag mit Investor Relations und Rechtsabteilung ab.“

Die ausführliche Antwort: Die Regeln stehen hier jeweils mit ihrem Ort und zählen nur für börsennotierte Firmen: in der EU die Marktmissbrauchsverordnung (MAR), in den USA die Regulation FD der SEC, in Großbritannien UK MAR unter der FCA, in der Schweiz die Regeln zur Ad-hoc-Publizität der Schweizer Börse SIX und in Indien die Offenlegungsregeln der SEBI. Keine wird hier über eine andere gestellt, und das hier ist keine Rechtsberatung.

Schwache Antwort: „Wir sagen es zuerst unserem Lieblingsjournalisten.“ Nachfrage: „Ein Vorstandsmitglied will vor der Veröffentlichung mit der Presse sprechen.“ Sag, wozu du rätst.

Wie würdest du ein Kommunikationsteam aufbauen oder neu aufstellen?

Worauf sie achten: ein Blick von oben auf Menschen und Prioritäten.

Kurze Antwort: „Ich beginne bei dem, was die Organisation am meisten braucht, Presse, interne Kommunikation oder beides, lege dann klare Rollen, einen Bereitschaftsplan für Krisen und ein paar gemeinsame Regeln für Ton und Freigaben fest. Ich stelle nach Schreiben und Urteilsvermögen ein und schule den Rest.“

Die ausführliche Antwort: Ein Kommunikationsreferent wächst, indem er einen Kanal verantwortet; ein Senior Communications Manager, indem er ein Thema verantwortet und Führungskräfte berät. Plane, wer in einer Krise wen vertritt.

Schwache Antwort: „Ich beauftrage für alles eine Agentur.“ Nachfrage: „Das Budget wird um ein Drittel gekürzt.“ Sag, was du nicht mehr machst.

Dein Lebenslauf für diese Fragen

Jede Station in deinem Lebenslauf lädt zu den Fragen oben ein: welche Geschichten, welche Krisen, welche Veränderungen. Gib jeder dieser Geschichten eine Zeile, bei der ein Head of Communications mehr hören will:

SkillSchwache ZeileStarke Zeile, mit Beleg
KrisenplanEinen Plan, ein Team und erste Stellungnahmen bereithaben, bevor etwas schiefgeht, und sie aktuell halten.Das Krisenhandbuch aktualisiert.Das Krisenhandbuch mit ersten Stellungnahmen für sechs Szenarien neu geschrieben und zwei Übungen im Jahr geleitet.
VeränderungDen Beschäftigten sagen, was sich ändert und warum, bevor sie es woanders lesen, in Kanälen, die sie wirklich nutzen.Eine Umstrukturierung kommuniziert.Mit HR und dem Betriebsrat die Reihenfolge der Ankündigungen für eine Standortschließung geplant; niemand aus der Belegschaft erfuhr es aus der Presse.
MedientrainingWissen, welche Journalisten über dein Feld schreiben, ihnen eine echte Geschichte anbieten und ihre Fragen schnell und genau beantworten.Sprecher vorbereitet.Vor einem Produktstart vier Führungskräfte mit aufgezeichneten Probeinterviews als Sprecher trainiert.
MedienbeobachtungDie Kanäle der Firma führen, auf Kommentare antworten und früh merken, wenn ein Thema zu kippen beginnt.Medien beobachtet.Eine tägliche Beobachtung von Presse und sozialen Kanälen aufgebaut, mit klaren Regeln, wann wir antworten.
FreigabenRecht, Investor Relations, HR und das Geschäft in kurzer Zeit auf eine gemeinsame Stellungnahme bringen.Freigaben koordiniert.Die Freigabe von Routinemeldungen mit vereinbarten Rollen für Rechtsabteilung und Geschäft von Tagen auf Stunden verkürzt.

Bewerte deinen Lebenslauf kostenlos an einem Job als Kommunikationsmanager, den du willst; übe den Bereich, den sie als dünn erkennt, zuerst, mit einer echten Geschichte, ohne vertrauliche Einzelheiten erzählt.

Das Wichtigste

  • Fang mit der Nachricht für die Leser an, mit zwei oder drei Kernbotschaften und geprüften Fakten.
  • Sag in einer Krise, was du weißt, was du tust und wann du mehr sagst.
  • Die Beschäftigten hören wichtige Nachrichten zuerst oder zur selben Zeit, nie aus der Presse.
  • Miss Verständnis und Tonalität, nicht die Zahl der Artikel.
  • Senior-Rollen beraten die Führung und wissen, wo die Offenlegungsregeln börsennotierter Firmen gelten.

Häufige Fragen

Was wird im Vorstellungsgespräch als Kommunikationsmanager am häufigsten gefragt?
Pressemitteilungen und Journalisten, eine Krise, interne Kommunikation bei einer Veränderung, die Vorbereitung von Führungskräften und wie du Ergebnisse misst.
Gibt es eine Schreibaufgabe?
Oft: eine kurze Pressemitteilung oder eine Nachricht an die Beschäftigten aus einer Reihe von Fakten, manchmal unter Zeitdruck.
Muss ich die Regeln für börsennotierte Firmen kennen?
Bei einer börsennotierten Firma ja, in Grundzügen; die Einzelheiten verantworten Investor Relations und Rechtsabteilung.
Kann ich aus dem Journalismus in die Kommunikation wechseln?
Viele tun das. Zeig, dass du für eine Organisation schreiben kannst, nicht nur über sie; die Seite zu den Karrierewegen zeigt die Schritte nach oben.
Wie bereite ich mich in einer Woche vor?
Lies die letzten Meldungen der Firma und wie die Presse darüber berichtet hat, schreib aus ihren Fakten eine Mitteilung und bereite eine Geschichte zu einer Krise aus deiner eigenen Arbeit vor.